Bericht Open

Das 9. Favoriten Open ist zu Ende.
Überlegener Sieger im Waldmüllerzentrum
mit einer Performance von 2559 und unglaublichen 8,5 aus 9
wurde GM Stanec, der nur gegen die Nummer 2, IM Alvir, einen
halben Punkt abgab.
IM Alvir erzielte ebenfalls starke 7 Punkte, dahinter führte IM Weinzettl
einen Pulk von 6 Spielern mit ebensovielen Punkten an.
Damit wurde er auch der heurige Favoritner Klubmeister und ASKÖ-Landesmeister!

Die Entscheidung in der Klubmeisterschaft verlief überaus spannend,
5 Vereinskollegen lagen nach 8 Runden mit 5 Punkten gleichauf.
Prinzjakowitsch mit Schwarz gegen IM Alvir und Schmoll (W gegen Kaiser)
hatten sicherlich die schwerste Auslosung, IM Weinzettl (W gegen Albadri)
und Wilke (W gegen Pavlov) waren zu favorisieren, Bozinovic (S gegen Molnar)
durfte bei Umfallern der beiden noch hoffen.
Prinz bekam rasch ein Remis vom IM, der damit alleiniger Zweiter wurde.
Werner überspielte seinen Gegner in der Eröffnung, verlor aber dann den Faden
und quälte sich von einem ausgeglichenen Mittelspiel in ein vorteilhaftes
Endspiel, das er schlussendlich eindrucksvoll gewann.
Ernst ließ nichts anbrennen und setzte seinen Gegner von Anfang unter Druck.
Bald gab dieser auf und Ernst stand aufgrund der besten Buchholzwertung als
Dritter und Klubmeister fest.
Boban gewann im Endspiel eine Figur, musste aber mit 1 gegen 3 Bauern
die Gewinnversuche einstellen. Umso überraschender, dass Attila daraufhin
das Remisangebot ablehnte. Arnold bekam gegen Kaiser keinen Fuß aufs Brett
und verlor. Umlagert von den Kiebitzen, die auf das Endergebnis und die Siegerehrung
gespannt waren, kämpften Attila und Boban noch etliche Züge in der längsten Partie
der Schlussrunde bis zur gerechten Punkteteilung.

Stark aufgezeigt mit zwischenzeitlich 6 aus 7 hat der junge Egor Pavlov von Team Wien,
zwei Niederlagen in den Schlussrunden bedeuteten Rang 4.
Bester Senior wurde zum wiederholten Male Gustav Kottisch, der sich gegen
Gerhard Mischek im direkten Duell durchsetzte.

Die sehr geringe Remisquote (weniger als 20%) zeigt, dass die 30 Züge-Regelung
auf Amateur-Ebene nicht nötig ist.

Danke an alle fürs mitspielen + zuschauen.
besonderer Dank an Martin fürs Buffet.

Wolfgang