Meisterschaft

Jetzt haben alle Mannschaften die erste(n) Runde(n) absolviert,
Zeit für ein Consommée, oder wie das heißt:

In der B Liga Nord gibt's einen 5,5:2,5 Erfolg gegen BG16, der ob der eklatanten ELO-Differenz
durchaus höher hätte ausfallen können. 6 tapfere Jungs und ein Mädel (darf ich Dich noch
so bezeichnen, Rebecca?) nehmen uns doch tatsächlich
3 Remis und gar einen Sieg weg, es sei ihnen gegönnt im Abstiegskampf.
Wollen wir nicht jammern, der Meistertitel ist nach wie vor das Ziel!

Parallel dazu erkämpft die B Süd gegen stark aufgestellte Simmeringer/
Schwechater/Amateure ein beachtliches 4:4 , bravo! Vor allme die schönen Siege von Hannes
und Christopher seien hervorgehoben.

Unsere Jugendmannschaft muss erstmals ordentlich Lehrgeld bezahlen und erhält
von einer Austria-Mannschaft, die allerdings kaum schwächer war als so manche 1. Klasse,
die Höchststrafe. In den Worten von Spielleiter Gerald Peraus:

"0:6 – der Gegner war übermächtig, aber es gab doch auch Chancen auf den einen
oder andern Punkt. Philipp Ivancsics auf Brett 1 wehrte sich lange und brachte
den Gegner auch ins Schwitzen, aber letztendlich reichte es nicht ganz.
Mattias Filek auf Brett 2 hielt lange mit, verlor aber im Mittelspiel die Qualität
und dann die Partie. Justin konnte nach einem schweren Eröffnungsfehler
trotz guten Spiels diesen nicht mehr wettmachen. Natalie spielte eine schöne
Partie gegen ihre um fast 600 ELO stärkere Gegnerin, musste sich aber im
Turmendspiel geschlagen geben. Die besten Chancen hatte Matthias Wurzer
auf Brett 5, es gab sogar Siegeschancen, ein Remis war am Brett, doch er wollte mehr.
Für den Kampfgeist wird er mit etwas mehr Erfahrung im Turnierschach sicher einmal
belohnt werden – diesmal noch nicht. Das Debüt von Philipp Wieselthaler war a
uch sehr zufrieden stellend, leider übersah er in der Aufregung eine Mattfalle.
Alles in allem aber trotz des Ergebnisses eine sehr hoffnungsvolle Mannschaft,
auf die man in Zukunft setzen kann!"

Nachtrag zur 1. Klasse von der Vorwoche:
Leider missglückter Start durch 2 Kontumazen, Brett 1 war meine Schuld, Michael
kann man nicht vorwerfen, dass er in der Elisabethstraße im 1. Bezirk landete.
Wer alle Vororte von Kairo kennt, werfe den ersten Stein!

Den Gastgebern muss man allerdings das 2. kampflose Ergebnis zumindest teilweise
vorwerfen. Wenn eine neu Regel (30 Min. Kontumazfrist) zum ersten Mal angewendet wird,
das Heimspiellokal in einer Fussgeherzone liegt, somit nicht ganz so leicht zu erreichen,
der Gastspieler wenige Minuten nach der Kontumazfrist erscheint, könnte man durchaus
mit mehr Fingerspitzengefühl vorgehen. Es ist im Amateurbereich absolut sinnlos,
dass 2 Spieler vor Ort sind, die ursprünglich Schach spielen wollten, aber dann nicht spielen.
Shame on you, Mr. Hödl!
Somit stand das "sportliche" Ergebnis 2,5:5,5 im Hintergrund.